Grußwort der Botschafterin

Liebe Mitglieder,

liebe Freunde des Schweizerisch-Deutschen Wirtschaftsclub e.V., München,

BERNE 17.08.2015 - Christine Schraner Burgener. © Béatrice Devènes

BERNE 17.08.2015 – Christine Schraner Burgener. © Béatrice Devènes

sehr gerne bin ich heute Ihrer Einladung zum 40-jährigen Bestehen des Münchener SDW gefolgt. Ohne eine erfolgreiche Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen unserer beiden Länder, das Hauptziel des Vereins, wäre dieses Jubiläum gar nicht erreicht worden. Auch nicht ohne ein intensives Engagement der vielen Menschen, die den Club auf dieser langen Wegstrecke getragen haben. In dieser Zeit ist ein lebendiges, solides, bi-nationales Netzwerk an geschäftlichen und privaten Beziehungen entstanden.

Die Anziehungskraft des Clubs schlägt sich auch in einer stetig steigenden Zahl von Mitgliedern nieder. Die regelmäßigen, thematisch anspruchsvollen Club- Veranstaltungen mit namhaften Referenten und weitere Aktivitäten wie Firmenbesuche, Reisen und kulturelle Events werden gut angenommen und ziehen auch viele Gäste an, die sich oft dem Verein später auch als neue Mitglieder anschließen. Ein vitales, aktives Clubleben also, dessen Aktivitäten auch von anderen Schweizer Institutionen in München geschätzt und unterstützt werden.

Schweizer fühlen sich gut aufgehoben und repräsentiert, deutsche Unternehmer können erste Kontakte zur Schweiz aufnehmen. Es kommt zu wirtschaftlichen Impulsen und Anregungen vielfältiger Art. Mehr kann ich mir als offizielle Vertreterin der Schweiz nicht wünschen. Deshalb bin ich auch sehr zuversichtlich aus München weiterhin gute schweizerisch-deutsche Nachrichten zu erhalten und freue mich bei Gelegenheit wieder einmal vorbei zu schauen.

Mit besten Wünschen
Christine Schraner Burgener

SDW

Der Schweizerisch-Deutsche Wirtschaftsclub e. V. fördert die wirtschaftlichen Beziehungen und den Erfahrungsaustausch sowohl der Mitglieder des Vereins untereinander als auch mit anderen Vereinigungen ähnlicher Zielsetzung zwischen der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland. Neben Vorträgen, Diskussionen und sonstigen Veranstaltungen organisiert der SDW München Kontakte zur Presse, zu Behörden und Verbänden und Vereinigungen der Wirtschaft sowohl in der Schweiz als auch in der Bundesrepublik Deutschland.

Künftige Veranstaltungen

1. März 2017:
Aschermittwochs-Fischessen

29. März 2017:

„Abschiedsveranstaltung“ auf dem Nockherberg mit Vortrag vom langjährigen Hausherrn Pongratz

25. – 28. Mai 2017:
Geplante Reise in die Schweiz

7. Dezember 2016: Weihnachtsfeier

„Hallo Leute, ist denn schon Weihnachten“ war man versucht zu fragen. Es war doch noch gar nicht lange her, da hatten wir unter belaubten Kastanienbäumen im Gutshof Menterschwaige unser 40-jähriges Club-Jubiläum gefeiert. Aber Glühwein und gebratene Maroni auf der Terrasse des Lokals Schlosshotel Grünwald zum Empfang der mehr als 50 Mitglieder und Gäste ließen alle Zweifel umgehend verfliegen. So kam auch bei den letzten unmittelbar aus den Büros herbei geeilten Mitgliedern und Gästen vorweihnachtliche Stimmung auf.
Innerlich gewärmt und äußerlich ein wenig fröstelnd freuten wir uns dann auf eine gemütliche Atmosphäre im „Rittersaal“ des italienischen Ristorante. An den kleinen und großen Tischen kamen durch den Glühwein begünstigt umgehend angeregte Gespräche auf. Auch der Schweizer Generalkonsul Markus Thür mit seiner charmanten Gattin Jucara Thür bereicherten den bis zum letzten Platz gefüllten Saal.
Die Begrüßung durch die Vorstandsvorsitzende Monika Oberndorfer erfolgte zwischen Minestrone / Feldsalatbouquet mit Speck und Croutons und der Hauptspeise: Entenbrust mit Orangensauce auf Selleriepüree mit gegrilltem Endiviensalat / Steinbuttfilet mit Pfifferlingen. Beim anschließenden Rückblick von Monika Oberndorfer auf das Programm des sich dem Ende zuneigenden Jahres – nochmals mit ausdrücklichem Dank an das vorangegangene Vorstandsteam unter Jürgen Schneider – merkte manch einer, dass er viele spannende Themen an den Clubabenden erlebt – oder auch verpasst – hat.
Ein, wenn nicht sogar DER Höhepunkt war der Besuch des Nikolaus. Dieser hatte sich offensichtlich sehr gut auf seine Lesung aus dem Buch der guten und „auffallenden“ Taten des neu zusammengesetzten Vorstands vorbereitet: die eine oder andere mit einem Augenzwinkern verbundene Intimität aus der Vorstandsrunde zeugte von Insiderkenntnissen und einer guten Verbindung in die Geschäftsstelle des Clubs. Zur Belohnung aller hatte der Nikolaus einen Sack voller Geschenke dabei: jeweils eine „Lounge Carafe“ der Glashütte Eisch.
Nach einem sehr „gehaltvollen“ Dessert, einem Schokoladen-Eistrüffel mit Baileys, und dem einen oder anderen Glas Wein traten die Gäste nach und nach ihren Heimweg an. Ob mit einem geschätzten Clubkameraden im Auto oder in geselliger Gruppe mit der Tram wurde mit schönen Erinnerungen an den Abend zurück gen München geruckelt.
„Ihr Lieben“, das Jahr geht nun definitiv zu Ende, aber zum Glück kommt ja gleich ein neues und bereits am 12. Januar 2017 haben alle Gelegenheit, die neuen Mitglieder bei ihrer Vorstellung zu erleben und gleichzeitig langsam Abschied zu nehmen vom liebgewonnenen Paulaner am Nockherberg, doch das ist eine andere Geschichte….

Stefan Hansen

17. November 2016: Vortrag Stefan Huber zum Thema “Erfahrungen eines Schweizers bei der Firmengründung in Deutschland”

Am 17. November 2016 folgten rund 30 Mitglieder und Gäste der Einladung des Schweizerisch-Deutschen Wirtschaftsclub in den Franziskaner an der Oper zum Vortrag von Stefan Huber, der mit dem Thema „Erfahrungen eines Schweizers bei der Firmengründung in Deutschland“ angekündigt wurde. Stefan Huber hat diesem Bereich allerdings nur einen kleinen Teil seiner Präsentation gewidmet, denn das was er mit seiner Firma „how2“ auf die Beine stellt, ist weit interessanter, als eine reine Gründerstory.

Stefan Huber war nach seinem Studienabbruch Radio-Moderator und Journalist bei einem kleinen Lokalradio in der Schweiz mit Ambitionen bei den Großen mitzuspielen. Radio 24, der unangefochtenen Leader in der Lokalradioszene, oder das Schweizer Fernsehen war das große Ziel.
Beide wollten den talentierten jungen Thurgauer nicht. Beim Radio nicht, weil bereits ein Moderator den Thurgauer Dialekt sprach, und beim Fernsehen nicht, weil er kein abgeschlossenes Studium vorweisen konnte. Das motivierte Herrn Huber umso mehr, sein Können zu beweisen.
Die Schweiz wurde ihm zu eng und so zog er vor rund 10 Jahren nach München, um als Video-Journalist bei ProSieben zu arbeiten. Hier kam zusammen mit einem Mitstreiter die zündende Idee für die Selbständigkeit: Der Aufbau einer Plattform, auf der Video-Content, der im damals aufstrebenden Internet für die Verlage und Medienhäuser immer wichtiger wurde, präsentiert, getauscht und vermarktet werden konnte. Ein Angebot, das gerne angenommen wurde, insbesondere von namhaften Verlagshäusern in Deutschland. Der Markt wuchs und gedieh und die Firma von Herrn Huber ebenfalls. Die Hoffnung der beiden Gründer auf einen Verkauf ihrer Firma an ein großes Medienunternehmen wurden genährt und bereits das schöne Leben als Jungmillionäre geplant. Das war 2007. Die hereinbrechende Finanz- und Wirtschaftskrise machte einen dicken Strich durch diese Rechnung. Das Business der jungen Firma brach ein, die Übernahmeverhandlungen wurden gestoppt und die Mitarbeiter mussten entlassen werden – alles zurück auf Start.

Die Geschäftsidee war aber damit nicht gestorben, und mit der neu gegründeten Firma „how2 AG“ produziert Stefan Huber seitdem sehr erfolgreich und mit stetig wachsender Mitarbeiterzahl Videocontent, d.h. Werbespots, Imagefilme, animierte Filme, Video-Benutzerhandbücher etc. im 2D, 3D oder Mischformat – aber auch noch in Realfilm Produktionen, die dann im TV, auf YouTube und anderen Streaming- und Video-Plattformen „gesendet“ werden. Content-Marketing ist folglich Unternehmens-, Marken- und Produktkommunikation, getrieben von relevanten redaktionellen Inhalten. Marken werden zu Medien!

In seinem Vortrag zeigte Herr Huber diese neue Welt, die parallel zur altbekannten TV-Welt existiert. Dort setzen sich andere „Stars“, Blogger, oder Communities in Szene, die mit Hilfe der Video-Kommunikation ihre Fans im Internet erreichen, nicht mehr über einen Fernseher, sondern über Computer, Tablets und Smartphones – weltweit, rund um die Uhr und ohne feste Sendezeiten. In naher Zukunft werden diese Inhalte ihr wachsendes Publikum auch mittels Mixed Reality- und Virtual-Reality-Brillen erreichen und damit den Informationsmarkt und die sozialen Medien erobern – eine schöne neue Welt mit vielen sinnvollen Möglichkeiten, aber für viele von uns sicherlich auch eine beängstigende Zukunft… das zeigten jedenfalls die angeregten Gespräche danach bei Speis und Trank.

Die Präsentation von Herrn Stefan Huber, Gründer von „how2“, ist für Mitglieder im Mitgliederbereich mit spannenden Links zum besseren Verständnis einsehbar.

Thomas Berger u. Monika Oberndorfer

20. Oktober 2016: Besichtigung des Bayerischen Rundfunks

Mit großem Interesse wurde von unseren Mitgliedern und Gästen die Möglichkeit angenommen, einen Blick hinter die Kulissen des Bayerischen Rundfunks werfen zu können. Schon im Foyer der Rundfunkanstalt in der Arnulfstraße wurde über einen Bildschirm das Kommen unseres Clubs angekündigt. Herr Jakob, seines Zeichens Verkaufsdirektor von BR Media und Initiator der Besichtigung, begrüßte zunächst im kleinen Sitzungssaal im Funkhaus rund 50 Mitglieder und Gäste des SDW. Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Jakob und der freudigen Überraschung, dass jede der zuvor eingeteilten Gruppen mehr als nur ein Sendestudio (B3 oder B5 aktuell) besichtigen können, ging es auch schon los. Die zwei jeweils 25 Mann starken Gruppen wurden von den beiden langjährigen, sehr kompetenten BR Mitarbeitern, Frau Melvina Kotios und Herrn Müller, in Empfang genommen und zunächst durch die Sendestudios bei B3 und B5 geführt.
Im B3 Studio waren gerade die B3 Moderatoren Brigitte Theile und Axel Robert Müller mit ihrem Programm „Die zwei für euren Feierabend“ auf Sendung. Nach der ersten Ernüchterung, dass Studiogäste meist nicht live im Studio sitzen, sondern aufgezeichnet aus dem Computer kommen, war das Erstaunen der Gäste über all die Technik und die Komplexität einer Radioshow groß. Frau Kotios hat mit Leib und Seele den Ablauf einer Radioshow erklärt und wusste auf die vielen interessanten Fragen der Gäste stets eine Antwort und eine lustige Anekdote zu erzählen. Besonders beeindruckend waren auch die Räume, in denen die Hörspiele des BR (ca. 4 im Jahr) mit echten Schauspielern aufwendig aufgezeichnet werden. Wir erfuhren, dass bei einem Hörspiel die Geräusche viel wichtiger sind als das gesprochene Wort. Je exakter die nachgemachten Geräusche der Realität entsprechen, desto besser kann sich der Hörer in seiner Phantasie in die Geschichte hineinversetzten. Daher gab es in diesen Studios eine Vielzahl an interessanten Utensilien, mit denen Alltagsgeräusche beachtlich genau nachgemacht werden können. So erfuhren die Gäste in einem Selbsttest, dass das Wassergeräusch in einer Küchenspüle anders klingt als im Bad, konnten selbst Schneeschritte mittels eines Kiesbettes erzeugen, welches durch einen Teppich bedeckt war und lernten eine „Winderzeugungsmaschine“ (= Holzrolle und ein Stück Stoff) kennen.
Die Gruppe B5 erhielt von B5 aktuell Chef, Herrn Max Stocker Informationen zur Entstehungsgeschichte von B5-„einfach besser informiert“. Die aktuellen Aufgaben von B5, Zahlen und Fakten. Am 6.5.1991 wurde B5 ins Leben gerufen. Die Aufgabe ist ein ganztägiges Informationsprogramm über Wirtschaft, Politik, Sport, Kultur und aktuelle Ereignisse, “Nachrichten im 15-Minuten-Takt”. Zweimal in der Stunde auch Informationen zum Börsengeschehen, sowie über Wetter und Verkehr. Bei aktuellen Anlässen (z. B. Live-Berichten von Sport-Ereignissen) gibt es auch Abweichungen von diesem Schema. Für die Fülle an Informationen ist ein großer Stab an Mitarbeitern erforderlich, allein in Bayern arbeiten 60 Reporter unter anderem auch dem B5 zu. Im Hause des Bay. Rundfunks wird im 4-Schichtbetrieb gearbeitet, das ermöglicht viele Teilzeitstellen. Täglich werden an die 5.000 Meldungen überarbeitet. Hierzu braucht es Hintergründe und Zusammenhänge, Analysen und Einordnung. Ca. 820.000 Zuhörer rufen diese Informationen ab.
Auch beim Bay. Rundfunk gilt, nur in der Gemeinschaft sind wir stark und wirtschaftlich. Deutschlandweit gibt es zwischenzeitlich mehrere Informationssender, die ihre Daten in einer Datenbank abspeichern, auf die dann jeder Sender zugreifen kann. In der Zeit von 0.05 Uhr bis 6.00 Uhr sendet B5 die ARD-Infonacht.
So gerüstet mit Informationen folgte dann der Rundgang mit Herr Müller. Uns wurde ein laufender Studiobetrieb gezeigt, ein Studio für Hörspiele und das dazugehörige Equipment (einschließlich Selbstversuchen), der große Konzertsaal für ca. 400 Personen und ein Raum mit Mischpult, das 8 verschiedene Konzerte einspeichern kann und einen Wert von ca. 650.000 € hat (echte deutsche Wertarbeit). Beeindruckt folgte die Gruppe Herrn Müller, denn jeder war sich sicher, ohne ihn finden wir im Labyrinth der Gänge des Bayerischen Rundfunks den Weg zum kleinen Sitzungssaal nicht mehr.
Dort trafen sich die beiden Gruppen wieder und unsere Präsidentin, Frau Oberndorfer, bedankte sich bei den drei Herren und der reizenden Dame für die tollen Einblicke in das Geschehen des B3 und B5 und überreichte jeweils ein kleines Dankeschön. Herr Jakob bedankte sich für das Interesse, das die Clubmitglieder zeigten und beide Seiten waren sich einig, dass man gegen eine Wiederholung – gar beim Bayerischen Fernsehen – nichts einzuwenden hätte.
Anschließend ging es in das nur wenige Minuten fußläufig entfernte, gerade neu-eröffnete und somit sehr gefragte Restaurant „Box-Kitchen“. Nach dem schon traditionellen Aperitif konnten wir aus diversen kulinarischen Richtungen auswählen und erlebten durchaus perfekt gezauberte Speisen. So kam jeder auf seinen Geschmack und ein kurzweiliger Abend ging – für manchen sicherlich im Auto auf der Heimfahrt von B3 oder B5 aktuell begleitet – zu Ende.

Julia Pascher und Johann L. Walter

15. September 2016: Vortrag von Dr. phil. Werner Troxler zum Thema: “Einfach führen – wie aus Managerinnen und Managern gute Führungskräfte werden”

Zu der ersten SDW-Veranstaltung nach der Sommerpause konnte die neue Club-Präsidentin Monika Oberndorfer rund 40 Mitglieder und Gäste begrüßen, u. a. den neuen Generalkonsul der Schweiz in München, Herrn Markus Thür, mit seiner Ehefrau Jucara. Nach der Begrüßung übergab sie das Wort an Claudia Dittmar, die ihrerseits den Referenten vorstellte.

Dr. Werner Troxler wurde 1946 in Zürich geboren. Er studierte dort Geschichte, Volkswirtschaft und Kommunikationswissenschaften. Ferner bildete er sich weiter in den Bereichen Kommunikation und Verhaltenspsychologie. Zudem verfügt er über eine langjährige Forschungstätigkeit im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung.

Er ist Gründer und Geschäftsführer des international tätigen Beratungsunternehmens „Integral-Training“. Im Jahre 1998 gründete er gemeinsam mit seinem Partner Frédéric Hirschi den Verlag Hirschi & Troxler in Zumikon bei Zürich. Der Verlag hat in der Zwischenzeit zahlreiche Publikationen in den Bereichen Beziehungs- und Partnerschaftskommunikation veröffentlicht, u. a. den Bestseller „Beziehungskiste“.

Dr. Troxler betonte bei seinem Vortrag zunächst, dass es trotz der ganzen Entwicklung in den letzten Jahren nach wie vor für den Erfolg eines Unternehmens in erster Linie auf die Menschen an-kommen würde, die dort arbeiten. Bei der Auswahl der Mitarbeiter komme es gar nicht so sehr darauf an, diejenigen mit den besten Noten zu finden, sondern vielmehr darauf, nach dem Motto „Wissen kann man lernen, der Charakter bleibt“ diejenigen Mitarbeiter zu finden, die gut zu dem Unternehmen passen.

Bei der Führung von Mitarbeitern käme es in erster Linie auf Werte an wie Loyalität (gegenüber dem Mitarbeiter), Ehrlichkeit, Transparenz, Motivation, Beständigkeit und Wille zum Erfolg an. Eine gute Führungskraft müsse dann auch für die „Wertschöpfung“ sorgen, indem sie diese Werte auch glaubhaft vorlebe. Eine gute Führungskraft könne nicht auf der einen Seite von den Mitarbeitern z. B. Loyalität und Ehrlichkeit verlangen, auf der anderen Seite aber selbst gegenüber den Mitarbeitern nicht loyal und nicht ehrlich sein. Dies könne nicht funktionieren. Zudem sei eine „Wertschätzung“ der Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes wichtig, also dergestalt, dass man dem Mitarbeiter auch immer wieder sagt, dass man ihn und seine Arbeit schätzt. Hierbei seien aber auch Übertreibungen im Sinne eines überschwänglichen Lobes zu vermeiden, weil dies ein Mitarbeiter durchschauen würde. Ein nüchterner und sachlicher Ton sei eher angebracht.

Zum Thema „Motivation“ führte Dr. Troxler aus, dass eine Führungskraft eigentlich einen Mitarbeiter gar nicht motivieren könne. Die Motivation müsse vom Mitarbeiter selbst kommen. Hierbei teilte er die Menschen vereinfachend in zwei Typen ein, nämlich den „gestaltenden Mensch“ einerseits und den „Opfer-Mensch“ andererseits. Der „gestaltende Mensch“ habe Lebensfreude und könne sich daher auch einfacher für die Arbeit motivieren. Der „Opfer-Mensch“ sei eher negativ eingestellt und könne sich nicht so leicht für die Arbeit motivieren. Die hohe Kunst für eine Führungskraft ist es wohl, aus einem „Opfer-Menschen“ einen „gestaltenden Menschen“ zu machen.

Dr. Troxler gab den Teilnehmern einen kleinen Tipp mit auf den Weg: Jeder solle sich am nächsten Morgen beim Aufstehen die Frage stellen: „Warum lohnt sich der heutige Tag?“.

Die Frage, ob sich der Abend mit Dr. Troxler gelohnt hat, stellte sich nicht; sie hieß selbstverständlich: „Ja“, wie die anschließenden angeregten Gespräche bei Speis und Trank an den einzelnen Tischen zeigten.

Jürgen Schneider

15. Juli 2016 – Sommerfest aus Anlass des 40. Clubjubiläums

40 Jahre Schweizerisch Deutscher Wirtschaftsclub e.V. München – das kann nur ein rauschendes Sommerfest bedeuten!

Über 100 Mitglieder und Gäste fanden sich am Freitag, den 15. Juli 2016, im Gutshof Menterschwaige ein. Sie wurden dort vom Alphorn Ensemble ‚Engiadina St. Moritz‘ in traditioneller Tracht und Alphorn-Klängen begrüßt. Urs Brütsch, ein Mitglied des SDWM, sorgte mit zwei Musikerinnen und dem musikalischen Leiter und seines Zeichens Polizeichef der Gemeinde St. Moritz, Ruedi Birchler, für einen perfekten Schweizer Rahmen in einem bayerischen Biergarten.

Nach und nach fanden sich die Gäste aus Deutschland und der Schweiz zum Apéro auf der mit Schweizer Fähnchen dekorierten Terrasse ein, trugen sich in das Gästebuch des Clubs ein und trafen bekannte Gesichter wieder – oder waren offen für Gespräche mit neuen Gesichtern. Als Ehrengast reiste die Schweizer Botschafterin, Frau Christine Schraner-Burgener aus Berlin an, in Begleitung des neuen Schweizer Generalkonsuls in München, Herr Markus Thür.

Jürgen Schneider, Präsident a.D. und Monika Oberndorfer, seit Juni 2016 neue Präsidentin des SDWM, die sogar die Hauptstadt der Schweiz im Namen hat, hießen die Gäste vor dem kulinarisch ausgewogenen 4 Gänge Menü mit abgestimmter Schweizer und Deutscher Weinbegleitung herzlich willkommen. Herr Schneider sprach die Entwicklung des Clubs in den vergangenen 40 Jahren an, Frau Oberndorfer die künftigen Planungen.

Die Schweizer Botschafterin, Frau Christine Schraner-Burgener, wies in Ihrer Laudatio auf die guten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland – insbesondere in Bayern („in Bayern gibt es eigentlich keine Baustellen“) – hin, auf die vielen gemeinsamen Bereiche und Interessen beider Länder und auf die Vorteile des neueröffneten längsten Tunnels der Welt, dem 57,1km langen Gotthard Tunnel, der die beiden Länder noch schneller verbinden soll. Den neuen Schweizer Generalkonsul in München, Herrn Markus Thür, beneidet Frau Schraner-Burgener fast: „München ist einfach ein toller Ort“. Und das, was es wirklich ausmacht, sei die Freundschaft zwischen beiden Ländern. Ein Club wie der etablierte SDWM mit wirtschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen helfe dabei, und so hofft Frau Botschafterin, auch zum 80-jährigen Clubjubiläum des SDWM eingeladen zu werden.
Herr Zeitler, Geschäftsführer a.D. von Nestlé Deutschland, verwies in seiner Rede auf die Verdienste des langjährigen Generalsekretärs und einziges Ehrenmitglieds des Clubs, Herrn Zwipf, der nach wie vor regelmäßig mit seiner Gattin den Veranstaltungen des Clubs beiwohnt. Dr. von Benckendorff erinnerte sich als einer der ehemaligen Clubpräsidenten an Veranstaltungen u.a. mit Klaus Kinkel und Flavio Cotti und insbesondere auch an einen Ausflug zu den Bregenzer Festspielen. Herr Rudi Kratzer, ein weiterer ehemaliger Präsident des Clubs, erinnerte an die Weihnachtspräsente, wie Christbaumschmuck in Herzform und Krawatten aus dem Hause Konen, sowie an den unvergessenen Kochkurs in Pfaffenhofen mit dem damaligen Club-Präsidenten Prof. Claus Hipp und Veronique Witzigmann. Die Erfahrungen einer Frau in den 90-er Jahren im Club der dunklen Anzüge schilderte uns Frau Iris Madl, die dennoch seitdem Mitglied und tragende Säule des Clubs ist. Herr Schneider schloss den Rückblick mit der Anekdote ab, wie man Club-Präsident wird: „Setzen Sie sich nie zwischen Frau Madl und Frau Oberndorfer, denn dann kommen Sie nicht mehr aus!“

Kaum waren die Ansprachen zu Ende und der Hauptgang – Kalbsfilet à la Zürcher Gschnetzeltes oder Egli-Filet – serviert, marschierte die bayerische Blaskapelle „Mia sans“ ein: 1 Frau und 8 Männer. Die Stimmung war so gut, dass die Stücke zumeist von allen mit rhythmischem Klatschen unterstützt wurden.

Kurz unterbrochen wurde die musikalische bayerische Darbietung noch durch den Einmarsch des kompletten neuen Vorstands mit einer Bündner Nusstorte für alle als kleine Überraschung. Doch wer hätte das gedacht: diese Pause nahmen sich die Alphorn-Bläser zum Anlass, sich nochmals in den Räumlichkeiten der Menterschwaige zu positionieren und ein paar weitere Highlights zu präsentieren – so dass es zum Schluss noch zu einer musikalischen Vereinigung Schweiz-Deutschland kam.

Das vierzigjährige Bestehen unseres Clubs ist würdig und fröhlich zugleich gefeiert worden. Ein Abend mit greifbarer Feststimmung, hochkarätigen Gästen und motivierten Mitgliedern. Und das in einer herrlichen Gaststätte mit hervorragender Bewirtung. Die Küche des Gutshof Menterschwaige muss die Feststimmung schon im Vorfeld gespürt haben; so lässt sich deren Höchstleistung mit perfekt gekochten und servierten Leckerbissen erklären. Alles wurde wunderbar begleitet von schweizerischen und deutschen Weinen, sowie von schweizerischer und bayerischer „Urmusik“.
Unser Dank gilt allen Teilnehmern und insbesondere unseren Firmenmitgliedern und Sponsoren, der Greater Zurich Area AG und der Wirtschaftsförderung Thurgau. Kein Wunder also, dass Mitglieder und Gäste bis spät in die Nacht zusammengesessen sind.

Auf die nächsten 40 Jahre!

Der Vorstand

9. Juni 2016: Vortrag Prof. Dr. Egon Endres zum Thema „Erfolgsbausteine des Netzwerkmanagements“

Am 9. Juni, gleich im Anschluss an die Mitgliederversammlung, kamen die anwesenden Mitglieder und die Gäste in den Genuss eines Vortrages von Prof. Dr. Egon Endres zum Thema „Erfolgsbausteine des Netzwerkmanagements“. Als Sozialwissenschaftler beschäftigt er sich schon seit langem mit Netzwerkforschung. Diesmal ging es aber nicht um soziale Netzwerke wie Facebook, sondern um Netzwerke in der Gesellschaft oder in Unternehmen, von denen wir zum Teil nicht einmal wissen, dass wir Teil davon sind.

Im ersten Teil gab Prof. Endres einen Überblick über aktuelle Forschungsansätze und Modelle in der Soziometrie. So ist es z.B. durch Experimente empirisch bewiesen, dass jeder Mensch über maximal 6 „Ecken“ mit jedem anderen bekannt ist. Netzwerke sind auch sehr verschieden organisiert, so kann das eine machtbetont sein mit einer Schlüsselperson, die alle Verbindungen kontrolliert, oder aber es ist sehr kommunikativ, d.h. jeder ist mit jedem vernetzt und es gibt keine Kontrolle.
Geforscht wird auch auf dem Gebiet der schwachen Beziehungen. Das sind die indirekten Beziehungen, z.B. die Freunde der Freunde eines Bekannten. Hier zeigt sich, dass diese weitentfernten Beziehungen im Leben oft wertvoller sind, als die direkten, die starken Beziehungen. Dies gilt aber z.B. nicht im Topmanagement – hier sind direkte „Seilschaften“ unentbehrlich.

Nach dieser eher theoretischen, aber keineswegs langweiligen Einführung, ging Prof. Endres auf die 7 Erfolgsbausteine des Netzwerkmanagements ein. Diese finden Sie übrigens in seiner beigefügten Präsentation.
Diese Bausteine hat er sich nicht einfach ausgedacht, sondern sie haben sich durch zahllose Gespräche mit Unternehmern, Netzwerkern und Managern aus deren Erfahrungsschatz herausdestilliert. Sehr interessant ist vor allem die Erkenntnis, dass ein Netzwerk nur funktioniert, wenn alle 7 Bausteine intakt sind – wird einer verletzt, wird das Netzwerk nicht leben.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt für das Funktionieren von Netzwerken in Unternehmen sind die sogenannten Grenzgänger. Sie wirken Netzwerkübergreifend und können Lücken oder Löcher in Netzwerken schließen. Sie sind überparteilich, überwinden Organisationsgrenzen und Hierarchiestufen, und bringen so Kompetenzen, Wissen und Erfahrungen aus verschiedenen Netzwerken zusammen.

Aus den Fragen und der Diskussion im Anschluss ans Referat hat sich gezeigt, dass es auch im Jahre 2016 in der Wirtschaft noch nicht genügend Grenzgängerinnen gibt, um Frauen in althergebrachten Männernetzwerken ihren Platz einzuräumen. Woran das genau liegt konnte auch Prof. Endres nur vermuten – der Sozialforschung zu Netzwerken gehen also die Themen nicht aus.

Thomas Berger

10. Mai 2016 Vortrag Dr. Florian Mercker: „Kunsthandelsstandorte Schweiz und Deutschland. Kunstmarkt / Kulturgutschutz – Ein Vergleich“

Ein Kreis von rund 40 Interessierten, darunter auch der amtierende Generalkonsul Frank Nohl, hatte sich im Paulaner am Nockherberg zu einem außergewöhnlichen Thema eingefunden. SDW-Vizepräsidentin Claudia Dittmar stellte den Referenten Dr. Florian Mercker von der Kanzlei PHIDIAS Rechtsanwälte vor, der sich mit der Betreuung großer internationaler Kunstvermögen befasst und täglich mit Kunstobjekten und ihren Märkten konfrontiert ist. Liebe zur Kunst kann bei ihm vorausgesetzt werden, hat er doch parallel sogar Kunstgeschichte studiert. Er schreibt auch Bücher zum Thema und ist im Vorstand der Stiftung Kunstakademie und Beirat im Startup
„52 masterworks“.

Die Zukunft für den Kunsthandel sieht Dr. Mercker eher in der Schweiz als in Deutschland. Eine Entwicklung, die sich mit zahlreichen Fakten unterlegen lässt: „Der Kunsthandel in Deutschland tut sich schwer. Liegt doch beispielsweise der Durchschnittsumsatz einer Kunstgalerie in Deutschland nur bei rund 60.000 €. Die deutsche Art Cologne ist nicht so hochklassig wie die Art Basel in der Schweiz. Letztere konnte, als größte Kunstmesse weltweit, 2015 mit 287 Ausstellern aus 23 Ländern und 98.000 Besuchern aufwarten. Der Großteil des Kunsthandels wird bereits heute in der Schweiz oder in den USA abgewickelt.“ Schon in der Zeit des NS-Regimes bot die Schweiz zwar vielen deutschen Künstlern und Sammlern Schutz und Sicherheit vor Bedrohung und Enteignung, auf der anderen Seite aber auch Versteigerungen enteigneter Sammlungen durch Schweizer Auktionshäuser.

Die USA, die ebenso wie die Schweiz bedeutende Sammler beheimatet, ist das Topkunsthandelsland mit 43 Prozent Marktanteil (Global Art Marketshare by Volume in 2015). Großbritannien folgt mit 21 Prozent. China und Indien sind stark im Kommen. Was aber für die Schweiz, mit einem hochrangigen Kreis an Sammlern, als Kunsthandelsstandort spricht, trotz eines starken Frankens und obwohl ihr offizieller Marktanteil nur 2 Prozent ausmacht, sind die günstigeren Rahmenbedingungen dort: kein Folgerecht (d.h. keine Abgabe auf Zweitverkauf), geringere Hemmnisse durch Kulturgutschutz, international vergleichbar niedrige Steuersätze, ein (noch) liberales bzw. freiheitliches Grundverständnis und keine Zollgebühren auf die Einfuhr von Kunstwerken.

Was die individuelle freie Verfügbarkeit von Kulturgütern immer wieder erschwert, ist das von Land zu Land unterschiedlich beantwortete Problem der Nationalität. Kommt ein Kunstwerk doch mit keinem Reisepass daher: Meist geht es um Probleme wie Exportverbote, Ausfuhrbeschränkungen, staatliche Vorkaufsrechte usw. An einem Beispiel führte uns Dr. Mercker dies gut verständlich vor Augen: So sollte eine Sammlung französischer Expressionisten an der Ausreise aus Italien gehindert werden. Deren schwedische Eigentümerin wollte nach dem Tode ihres Mannes, eines piemontesischen Conte, bei ihrem Umzug an die Côte d´Azur, dem staatlichen Ansinnen Italiens die Kollektion als italienisches Kulturgut zu betrachten, jedoch nicht folgen – die italienische Rechtsprechung letztlich zum Glück auch nicht! Für Dr. Mercker ist Kunst international: „Schließlich will gerade die Kunstwerke besitzende Klientel mit diesen auch jederzeit problemlos den Wohnort wechseln können!“

Ein anderes wichtiges Thema im Kunsthandel sind Zollfreilager – rund um die Uhr bewachte Kunsttresore der Moderne, wo Kunstgegenstände wie Gemälde sicher aufbewahrt werden können. Besonders in der Schweiz haben diese Lager eine lange Tradition und spielen eine immer wichtigere Rolle. Es handelt sich um private Unternehmen, die neben Ausstellungsräumen auch immer mehr zusätzliche Dienstleistungen wie Treuhandfunktionen, Restauration, Authentifizierung von Kunstwerken usw. anbieten. Sie besitzen extraterritorialen Status, das heißt die Waren befinden sich quasi im Niemandsland. Was Vorteile mit sich bringt: Zollabgaben und Mehrwertsteuer fallen erst an, wenn die Güter für den Verkauf in einem Land bestimmt sind. Transaktionen innerhalb der Freilager sind problemlos möglich.

Auch das Geldwäschegesetz, das Grenzen für die Bargeldzahlung vorsieht und das Kulturgütertransfergesetz kamen zur Sprache: Bei Kulturgütern von wesentlicher Bedeutung kontrollieren Zollbehörden die Ein-, Durch- und Ausfuhr. Hier sind besondere Sorgfaltspflichten für den Handel zu beachten. Als problematisch betrachtet Dr. Mercker, dass die „wesentliche Bedeutung“ eines Kulturguts neben dem Alter zukünftig an einem bestimmten Wert fest gemacht werden soll. Dies ist für ihn kein sinnvolles Kriterium: „Die Bedeutung eines Kunstwerks lässt sich daran nicht festmachen, sondern resultiert allein aus dem künstlerischen Wert, der unabhängig vom Preis und möglicherweise auch dem Entstehungsjahr ist. Das Gesetz will nach Ansicht vieler wohl eher die steuerlichen Voraussetzungen für die künftige Erhebung von Vermögensabgaben legen.“ Deshalb sieht auch Dr. Mercker dieses Gesetz skeptisch und befürchtet dadurch eine weitere Beeinträchtigung des Kunststandorts Deutschland, der sich schon heute mit einem großen Aderlass an Kunstobjekten konfrontiert sieht.

Zum Schluss präsentierte Katharina Christ das Startup „52masterworks.com“. (www.52masterworks.com) Das Unternehmen ist die weltweit erste Crowd Investment Art Collection. Hier verbindet sich Leidenschaft für Kunst mit dem Investmentgedanken. Sammler, Förderer und Investoren haben die Möglichkeit, in ausgewählte Kunstwerke zu investieren und gemeinsam eine einzigartige, zeitgenössische Kunstsammlung aufzubauen. Schon ab 250 Euro ist man dabei. Durch das Beteiligungsmodell erhalten Anteilseigner Zugang zu hochwertigen Werken und renommierten Künstlern und profitieren von deren Wertentwicklung. Erfahrene Kunstexperten suchen Werke mit Potenzial. Das Besondere an 52masterworks ist, dass alle Werke für die Öffentlichkeit in eigenen Ausstellungsräumen oder als Teil von öffentlichen Ausstellungen allen zugänglich gemacht werden. Beteiligte sowie Künstler profitieren auf diese Weise vom öffentlichen Interesse an den Werken. Unter bestimmten Bedingungen ist aber auch die vorübergehende private Ausleihe durch Investoren möglich.

Die anschließende lebhafte Diskussion zeigte, dass das authentisch präsentierte Thema beim Auditorium sehr gut ankam. Unser langjähriges Clubmitglied Ewald Zeitler steuerte eine nette Kunstanekdote aus seiner aktiven Zeit als deutscher Nestle-Chef bei, in der Oskar Kokoschka und der Sohn von Sophia Loren die Hauptakteure sind. War das entstandene Bild nun Kunst oder Marketinggag? Ein informativer, spannender Abend über ein interessantes deutsch-schweizerisches Thema, das viele Denkanstöße geliefert hat.

Thomas Ruhnke