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Die weiteren Termine in 2012:

16. Januar 2012 Vorstellung der neuen Mitglieder

22. Februar 2012: Traditionelles Aschermittwochs-Essen

12. März 2012: Vortrag von Herrn Wilhelm zu Dohna zum Thema
"Kann ein Deutscher Schweizer sein?"

19. April 2012: Vortrag von Herrn Manfred J. Hoefle zum Thema "Managerismus"

9. Mai 2012: Besichtigung im "Goldhaus" bei der Firma pro aurum OHG

30. Juni/1. Juli 2012: Reise in die Schweiz



Vergangene Veranstaltungen
 
Weihnachtsfeier am 1.12.2011 im Restaurant "Firn", München

Alle Jahre wieder... kommt nicht nur das Christuskind, schon vorher findet auch die Club-Weihnachtsfeier des SDW München statt. Dieses Jahr hatten die Teilnehmer auf dem Weg ins Restaurant Firn in der Nähe des Gärtnerplatzes - meteorologisch gesehen - den Eindruck, wegen des milden Wetters, in einer anderen Jahreszeit zu sein. Wie sich im Laufe des Abends herausstellte, hatte das Wetter keinerlei Einfluss auf die festlich froh gestimmte Feierrunde, die sich da im gemütlichen Firn zusammengefunden hatte. Clubpräsident Jürgen Schneider begrüßte die rund 45 Mitglieder und Gäste und ließ in seiner Rede dieses ereignisreiche und wechselvolle Clubjahr 2011, das im Zeichen eines Neuanfangs stand, unterhaltsam Revue passieren. Gleich danach wurde im weihnachtlich geschmückten Raum mit Gabentisch ein leckeres Menue Schweizer Art - mit Speisen wie Bündner Gerstensuppe und Zürcher G'schnetzeltes - serviert. Der Geräuschpegel ließ keinerlei Zweifel daran, dass sich alle gut unterhalten haben. Gesteigert wurde das Wohlbefinden durch zwei humorvolle Beiträge von schweizer und deutscher Seite. Zuerst erzählte der Schweizer Künstler Sven Hartmann drei kurze Weihnachtsepisoden, in denen die von ihm erfundene Cartoonfigur Kater Jacob die Hauptrolle spielte - begleitet von an die Wand projizierten Jacob Motiven aus seiner Feder. Der deutsche Part folgte im weiteren Verlauf des Abends - genauer gesagt zwischen Hauptgang und Dessert. Ingrid Ruhnke las die mit bayrischer Mundart angereicherte heitere Nikolauserinnerung "Mit dem Mut der Verzweiflung". Beide Beiträge kamen gut an, wenn man die Laustärke des Beifalls zum Maßstab nimmt. Ein rundum gelungener Abend, der die Teilnehmer heiter und adventlich gestimmt, mit Geschenkpaketen ausgestattet, in die sehr laue vorweihnachtliche Nacht entliess.

 
Veranstaltung am 10.11.2011

Vortrag von Annette Hirmer (Modehaus Hirmer) zum Thema Familienunternehmen. Mehr als 40 Mitglieder und Gäste kamen am 10. November zum Clubabend des SDW München in den Paulaner am Nockherberg, Annette Hirmer von der traditionsreichen, familiengeführten Unternehmensgruppe Hirmer, größter Herrenausstatter der Welt, referierte aus erster Hand zum Thema "Familienunternehmen". Schon seit fast 100 Jahren hat Hirmer in Sachen Männermode Maßstäbe gesetzt und ist vor allem den Münchnern ein Begriff, da das Stammhaus hier seinen Sitz hat. Der Vortrag berichtete von den Bemühungen des Unternehmens, auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben. Als Assistentin der Geschäftsleitung kümmert sich Annette Hirmer besonders um die Profilierung des Familienunternehmens als Marke. Zu diesem Zweck sind im Unternehmen zahlreiche Untersuchungen bei Kunden und Mitarbeitern durchgeführt worden, die die dazu relevanten Erfolgsfaktoren bei Werten, Zielen und Eigenschaften ermittelt haben. So erwarten Kunden beispielsweise in erster Linie Qualität, große Auswahl und einen guten Service. Mit Stammkundenveranstaltungen will sich das Unternehmen in Zukunft noch stärker nach aussen öffnen. Aber auch bei den Mitarbeitern soll angesetzt werden. So sollen deren Erwartungen noch stärker Berücksichtigung finden. All das und auch der Ausbau des Online-Geschäfts sollen die Zukunft als Familienunternehmen sichern. Die angeregte Diskussion zeigte schließlich, dass das Thema großen Anklang gefunden hatte.

Veranstaltung am 10.10.2011

An diesem Clubabend des SDW München, im Salvatorkeller des Paulaner am Nockherberg, stand ein Vortrag auf dem Programm, der Erinnerungen weckte an die in den Romanen von Jules Vernes erschaffenen Welten, die zu damaliger Zeit das Produkt einer von beschleunigtem technischen Fortschritt und großen Entdeckungsreisen geprägten Epoche waren. Die multimedial unterstützten Ausführungen des Schweizer Architekten Andreas Vogler zu "Die Architektur der nächsten Generation: Von Raumschiffen und fliegenden Bauten" zeigte den rund 30 Zuhörern, Mitgliedern und Gästen, auf faszinierende Weise, dass die Menschen auch heute nicht aufgehört haben zu träumen und architektonische Visionen auch im 21. Jahrhundert noch begeistern können. Anhand zahlreicher Projekte veranschaulichte Vogler die Entwurfsmethodik des von ihm und seinem Partner, Arturo Vittori, gegründeten Architektur- und Designstudios "Architecture and Vision". Die Methodik basiert auf einem universalen Gestaltungsbegriff, der keinerlei Berührungsängste kennt. Kühne Zukunftsideen werden zu in der Gegenwart realisierbaren, technisch umsetzbaren Lösungen weiter entwickelt - immer eng angelehnt an den Bedürfnissen von Mensch und Natur. Vogler präsentierte unter anderen die Projekte "MarscruiserOne", ein marstaugliches Fahrzeug, "MoonBaseTwo", ein wissenschaftliches Laboratorium zur Erforschung des Mondes. Ausserdem "TalisEnterprise", ein für den Weltraumtourismus taugliches Raketenflugzeug. Weiterhin ein Projekt zur Innenausstattung der koreanischen Fluglinie "AsianaAirlines", das Wüstenzelt "DesertSeal", das sich durch ein markantes vertikales Element auszeichnet, welches kühlere Luft einsaugt, angeregt durch die Funktionsweise der Atmung bei Chamäleon und Kamel. Weiter wurden vorgestellt das Projekt "AirTree", ein künstlicher Baum, der in betonversiegelten Großstädten mit Hilfe von Feinstaub aufnehmenden Mooselementen, zur Verringerung der Luftverschmutzung beiträgt. Neue angehobene Hochhausformen mit Bodenfreiheit, das Projekt "FioredelCielo", die "Macchina di Santa Rosa di Viterbo", ein 30 Meter hoher Turm, der von 100 Männern getragen wird und die Weltraumskulptur "AtlasCoelestisZeroG", die in der internationalen Raumstation ISS schwebte und das Modell einer Hügelstadt in Italien. Viele Projekte transferieren Technologie der Luft- und Raumfahrt in Applikationen auf der Erde und setzen Maßstäbe in Ökologie, Funktionalität, Schönheit und Qualität. Alles in allem ein höchst inspirierender Abend, der Diskussionen anregte und die Phantasie der Teilnehmer noch lange beschäftigen wird.

SDW-Sommerfest 12.07.2011

Es kommt nicht oft vor, dass Ort, Anlass und Zeitpunkt eine so harmonische Verbindung eingehen wie zum alljährlichen SDW-Sommerfest am 12. Juli in diesem Jahr. Mit einer Quecksilbersäule, die bis auf 32 Grad anstieg waren die Voraussetzungen ideal, um in der Nymphenburger Schlosswirtschaft Schwaige und im Ambiente des Schlosses ein sommerliches Fest und das 35-jährige Bestehen des SDW München gebührend zu feiern. Die ehemaligen Schweizer Generalkonsuln Alphons Müggler und Franz Hunkeler mit ihren Gattinnen, als Vertreter der wechselvollen Clubvergangenheit, gaben der in retrospektiven Reden wieder lebendig gewordenen Vergangenheit historische Authentizität. Wie könnte man einen solchen Geburtstag schöner begehen! Das empfanden auch die Anwesenden - darunter seit vielen Jahren vertraute Gesichter und zahlreiche Gäste -, die den Sektempfang unter freiem Himmel neben der Schlossfontäne genauso genossen wie das 4-gängige Abendmenü. Umrahmt wurde der Abend von klas- sischen Klängen junger Musiker, darunter ein Mitglied der Bayrischen Staatsoper, die es verstanden den Zauber des Abends noch zu erhöhen. Aber auch die Bildung kam nicht zu kurz. Hochinteressante Ausführungen zur Baugeschichte des Schlosses Nymphenburg durch Dr. Tillmann von der Bayrischen Schlösser- und Seenverwaltung rundeten die Veranstaltung ab. So verging die Zeit bei angeregter Unterhaltung wie im Flug. Mit schönen Erinnerungen an diesen gemeinsam verbrachten Abend verließen die Clubmitglieder und Gäste die Veranstaltung hinaus in die laue Münchner Sommernacht.

Veranstaltung am 9.06.2011

Ein Highlight in der Reihe der SDW-Veranstaltungen war die Besichtigung der im letzten Jahr eröffneten Zentrale des Münchner Reiseveranstalters FTI-Touristik. Die mehr als 40 Teilnehmer waren von der informativen Abendveranstaltung begeistert, die mit einem köstlichen Buffet ausklang. Ein besonderer Dank an unser Clubmitglied Rudolf Kratzer, der diese attraktive Veranstaltung vermittelt hat.

Zu Beginn gab FTI-Geschäftsführer Karlheinz Jungbeck einen Überblick über das Unternehmen und das Baukonzept der Zentrale in der Landsberger Straße 88. Die FTI ist heute mit knapp 1,5 Milliarden Euro Umsatz (Geschäftsjahr 2010/2011) die Nummer vier unter den großen Reiseveranstaltern Deutschlands und der größte Reiseveranstalter im süddeutschen Raum. In der Zentrale der FTI Group arbeiten rund 1500 Mitarbeiter, davon 120 Auszubildende. Der Konzern bedient sich eines Multi-Channel-Vertriebs über Agenturen, das Internet, Service-Center sowie den eigenen Reiseshopping-TV-Sender sonnenklar.TV, der über Astra digital von etwa 30 Millionen deutschen Haushalten empfangen werden kann.

Im Rahmen der Hausführung hatten wir die Möglichkeit das TV-Studio, das Reisebüro und die FTI-Kindertagesstätte in Augenschein zu nehmen. Die technische Herausforderung? besonders hinsichtlich der Wärmeentwicklung-, ein Fernsehstudio in ein Bürogebäude zu integrieren, wurde durch Kaltlichtbeleuchtung, Kühlsegel und dickere Mauern hervorragend gemeistert. Die Kita bietet 44 Kindern von FTI-Mitarbeiterinnen mit einer täglichen zehnstündigen Öffnungszeit optimale Betreuungsbedingungen. Das Flagship-Reisebüro in der Zentrale bindet multimediale Inhalte in die Beratung mit ein. Bewegte Bilder vermitteln beim Kundengespräch über große Monitore Urlaubsgefühle. Frau Birgit Aust (Kontakt: 089/25251886) weckte bei der Besichtigung bei allen Begeisterung für das Konzept des Reisebüros der Zukunft und erklärte ihre Bereitschaft auch für individuelle Beratungen zur Verfügung zu stehen.

Die Fülle von Eindrücken wurden anschließend bei kulinarischen Genüssen in angeregten Tischgesprächen diskutiert und vertieft. Die nette Atmosphäre der Gastfreundschaft machte es dann nicht leicht sich aus dieser rundum gelungenen Veranstaltung in die Münchner Nacht zu verabschieden. Allen Beteiligten herzlichen Dank.

Veranstaltung am 09.05.2011

Mehr als 40 Teilnehmer kamen am 9. Mai ins Kaminzimmer im Paulaner am Nockherberg zur Vortragsveranstaltung des SDWM zum Thema "Cloud Computing". Der Gastvortrag von Heinrich Vaske, Chefredakteur der COMPUTERWOCHE, stieß auf sehr großes Interesse bei den Zuhörern.

Vaske machte in seinem Vortag deutlich, dass sich derzeit die gesamte IT-Branche mit hohen Investitionen auf die Cloud-Zukunft vorbereitet - das jährliche Marktvolumen - so wird geschätzt - soll 2013 weltweit bereits bei rund 150 Mrd $ liegen. So fließt schon heute viel Geld in neue Rechenzentren, die von den großen internationalen Cloud-Providern in Deutschland gebaut werden, um Risiken im Zusammenhang mit dem Datenschutz zu umgehen. IT werde in Zukunft zunehmend als Dienstleistung bezogen, da die Vorteile bezüglich Kosten und Flexibilität eindeutig seien. Allerdings werde kein Unternehmen sofort daran gehen, seine geschäftskritischen IT-Anwendungen in die Wolke zu verlagern. Dem Referenten zufolge geht es erst einmal darum, Standardleistungen aus der Cloud zu beziehen, um bei möglichst geringen Risiken Erfahrungen zu sammeln.

Der Präsentation folgte eine angeregte Diskussion über Grundsatzfragen zu Sicherheit und Datenschutz: Welche rechtlichen Folgen ergeben sich, wenn Unternehmensdaten in der Wolke lagern? Und wie lassen sich die Risiken minimieren? In der Diskussion zeigte sich auch, dass einem schnellen Siegeszug des Cloud Computing vor allem datenschutzrechtliche Bedenken im Wege stehen. Insbesondere den Providern aus den USA wird von Kundenseite Misstrauen entgegengebracht, da sich die Sicherheitsbehörden im Zuge der Terrorprävention Zugriff auf nahezu jeden Datenbestand erlaubten. Wohl auch deshalb zeigten die Diskutanten großes Interesse an Sicherheitsstandards und Zertifizierungen, um mit gutem Gewissen auf "wolkige Angebote" einzugehen.

In trauter Runde fand am 12.04.2011 die Einweihung der neuen SDW-Geschäftsstelle in den Räumen von Preu Bohlig und Partner in der Leopoldstraße in München statt. Die mehr als 30 anwesenden Clubmitglieder und Gäste verbrachten den Abend in zwangloser, harmonischer Stimmung und nahmen die Vorstellung des Vorstands, der Geschäftsstellenleiterin Simone Helbig und auch einiger Gäste mit großem Beifall auf. Dem Buffet mit Schweizer Köstlichkeiten wurde rege zugesprochen und so kann die erste Veranstaltung des SDW unter neuer Führung als schöner Erfolg gewertet werden.

Mehr Informationen zu den bisherigen Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungsarchiv.



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