17. Oktober 2013: Vortrag von Frau Dr. Gabriele Godl zum Thema “Der besondere KONEN-Spirit”

„Eine ganz besondere Referentin“ kündigte SDW- Präsident Jürgen Schneider auf der Vortragsveranstaltung am 17. Oktober im Paulaner am Nockherberg den sehr zahlreich erschienenen Mitgliedern und Gästen an. Mit Recht. Frau Dr. Gabriele Godl ist ja nicht nur seit 2001 Mitglied der Unternehmensleitung der KONEN Bekleidungshaus KG und Enkelin des Firmengründers, sondern auch Nichte von Rudolf Wecker, allseits beliebter und nicht vergessener Mitbegründer des SDW München und sein erster Präsident. Gabriele Godl, zu deren Verantwortungsbereich auch das Marketing gehört, referierte über die Herausforderungen der letzten Jahre, die Unternehmenskultur den neuzeitlichen Erfordernissen anzupassen –  mit dem Ziel, einen neuen, moderneren „KONEN Spirit“ zu kreieren.

Es ging darum – manche Ältere mögen sich noch an die „KONEN-Katze“ (nur einen Katzensprung vom Marienplatz entfernt) erinnern – die Marke KONEN neu aufzuladen: Positioniert in der oberen Mitte, ausgestattet mit Ideenreichtum und Inspirationskraft, besonders kunden- und mitarbeiterorientiert und mit außergewöhnlicher Lust am kreativen Feiern, die im Haus Tradition hat. Markantes Beispiel für Ideenreichtum ist die mit einem begehrten Marketingpreis ausgezeichnete Kampagne „Fashion Delikatessen“. Das aktuelle Kampagnenmotto „Fashion Poetry“ geht auf die Sehnsucht des urbanen Menschen ein, nach Individualität und Personalisierung in einer zunehmend standardisierten und anonymen digitalen Welt. Ganz im Sinne, dass Mode auch immer Ausdruck eines persönlichen Statements ist. Mitarbeiterorientiert heißt bei KONEN, so Godl, „Fordern und Fördern, ehrliches Feedback, aber stets auf Augenhöhe“. Gabriele Godl hob hervor, dass auf die Entwicklung von Talenten und Fähigkeiten der Mitarbeiter großes Augenmerk gelegt werde. Deshalb erstaunt es auch nicht, dass die Firma 2012 zum besten Arbeitgeber Münchens im Einzelhandel gekürt wurde.

„Es muss toll sein, für Sie zu arbeiten“, stellte Jürgen Schneider nach der, auch technisch perfekten, multimedialen Präsentation fest, die mit großem Beifall aufgenommen wurde.