17. Juni 2018 – WM-Party

“Der Weg wird kein leichter sein”

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland veranstaltete der SDWM in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Schweiz eine WM-Party auf der Dachterrasse des Konsulates in der Prinzregentenstraße. Am Sonntag, den 17. Juli trugen sowohl die Deutsche als auch die Schweizer Nationalmannschaft Ihr erstes Vorrundenspiel aus und insbesondere bei dem amtierenden Weltmeister waren die Erwartungen an einem erfolgreichen Start in das Turnier hoch.

Zahlreiche Mitglieder und Gäste erschienen bei sonnigem bis leicht bewölktem Himmel auf der Dachterrasse, um sich mit Wasser, Bier und Knabbereien auf das erste Spiel (Deutschland vs. Mexiko) vorzubereiten. Der Grill war auch schon aufgebaut, um in der Halbzeitpause köstliche Bratwürste unterschiedlicher Machart zur Stärkung anzubieten.

Dann ging es zur Übertragung in den ansonsten für Vorträge genutzten Veranstaltungsraum. Was dann auf dem Bildschirm zu sehen war, konnte insbesondere die mit der deutschen Mannschaft sympathisierenden Gäste nicht erfreuen. Mexiko ging in der 1. Halbzeit überraschend aber verdient mit 1:0 in Führung. In der Halbzeit ging es dann am Grill und anschließend auf dem Spielfeld um die Wurst. In Moskau blieb es allerdings bei dem aus deutscher Sicht maximal enttäuschenden Spielstand und die Stimmung unter den deutschen Gästen unseres Anlasses war entsprechend getrübt.

Mit der einen oder anderen Flasche Bier und lebhaften Diskussionen wurde die Pause bis zum Anpfiff des Schweizer Spiels gegen den Rekordweltmeister Brasilien überbrückt. Die Südamerikaner zeigten gleich zu Beginn des Spiels, dass sie gewillt waren, das Spiel zu gewinnen und zogen ein beeindruckendes Kurzpassspiel auf. Folgerichtig ging Brasilien bereits in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. In der 2. Halbzeit schafften es die Schweizer dann aber, dem Favoriten Paroli zu bieten und nach einem Eckball konnte schon in der 50. Minute die “Lufthoheit” genutzt und per Kopfball der Ausgleich zum 1:1 erzielt werden. Mit Kampfgeist und Glück überstand die “Nati” die ewig anmutenden 40 Minuten bis zum Abpfiff schadlos.

So endete der Abend halbwegs versöhnlich und man war sich einig, dass der Anlass gelungen war.

© Stefan Hansen