4. Dezember 2013: Weihnachtsfeier in der St. Emmeramsmühle

Die St. Emmeramsmühle, ein historisches denkmalgeschütztes Mühlengebäude, das heute eine bodenständige Wirtschaft mit gemütlichem Biergarten beherbergt, war dieses Jahr Veranstaltungsort unserer traditionellen Clubweihnachtsfeier. Idyllisch gelegen am Mittleren Isarkanal, am Rande des Englischen Gartens im Münchner Stadtteil Oberföhring. Ein prasselndes Lagerfeuer mit Punsch und Glühwein brachte die über 40 Clubmitglieder und Gäste schon im weihnachtlich geschmückten Wirtsgarten in adventliche Stimmung. Einige hatten da schon einen schönen winterlichen Spaziergang vom Chinesischen Turm, mit Fackelbeleuchtung hinter sich, zu dem SDW-Vorstandsmitglied Thomas Elster eingeladen hatte.

Drinnen erwartete uns eine urige Stube mit schwerem hölzernen Dachgebälk. Ein schöner Rahmen für eine gemütliche Feier im Freundeskreis zum Jahresausklang. „Ein Clubjahr, wie es nicht besser hätte sein können“, hob SDW-Präsident Jürgen Schneider in seiner Begrüßungsrede hervor und belegte das durch eine eindrucksvolle Rückschau auf die abwechslungsreichen Veranstaltungen im Jahresverlauf – stellvertretend sei hier nur das Sommerfest im Nymphenburger Schlossbereich erwähnt, welches viele noch als ganz besonderes Highlight in Erinnerung haben. Als illustre Ehrengäste, freute sich Schneider, Generalkonsul Fabian Osterwalder und Konsul Frank Nohl im Feierkreis begrüßen zu können.

Dann konnte es so richtig losgehen: Nach der Vorspeise, wahlweise Orangen-Kürbissuppe oder Feldsalat mit Pilzen, stand eine nette, unterhaltsame, bayrisch gefärbte Weihnachtsgeschichte „Der liebe Gott zu Rosenheim“ auf dem Programm, wie im vergangenen Jahr vorgetragen von Ingrid Ruhnke. Weiter ging’s kulinarisch mit Gaumenfreuden wie Hafermastgans und Saltimbocca und zum Abschluss ein köstliches Christstollenparfait. Mehr als gesättigt konnten die Anwesenden sich dann auf den angekündigten Nikolaus freuen: Stilecht gewandet charakterisierte der Nikolaus von Myra alias Clubmitglied und SchweizerVereins-Vizepräsident Gerhard Wüst sehr gekonnt die einzelnen Vorstände mit deren Stärken und Schwächen und las ihnen die Leviten, wobei das Lob den Tadel deutlich überwog. Als Beauftragter von der „Schweizer Sektion im Himmel“ bedankte er sich bei ihnen mit passenden Präsenten für die geleistete Arbeit. Reger Applaus belohnte den Nikolaus für seinen gelungenen Auftritt.

Die Feier war damit noch lange nicht zu Ende. In unterschiedlichen Konstellationen ging die angeregte Unterhaltung weiter. So zog sich das adventliche Networking bis in die mitternächtliche Stunde hinein. Als Abschiedspräsent gab es vom Gabentisch köstliche Lindt-Spezialitäten für jeden mit auf den Heimweg. Einige machten sich wieder mit den Fackeln auf den Nachhauseweg durch den winterlichen Englischen Garten.