Aschermittwochs-Fischessen am 13. Februar 2013 auf dem Olympiaturm

Zum traditionellen Fischessen des SDW München am Aschermittwoch ging es dieses Jahr hoch hinaus. In Sekundenschnelle ließen rund 35 Mitglieder und Gäste per Expresslift den Alltag unter und hinter sich zurück, um sich auf 181 Metern Höhe über der Stadt kulinarisch verwöhnen zu lassen und sich dabei neue Horizonte zu erschließen.

Vor dem exklusiven Aschermittwoch-Dinner nahmen Viele das Angebot wahr, von der über dem Restaurant gelegenen Plattform aus, die herrliche Aussicht auf das nächtliche, verschneite München und das Umland zu genießen. Auch der neue Schweizer Konsul in München, Frank Nohl, Nachfolger von René Bänziger, versuchte einen Blick bis in seine Heimat zu werfen. Tobias Kohler von der Olympiapark München GmbH informierte uns über interessante Fakten: In 40 Jahren Olympiapark wurden mehr als 190 Millionen Tickets verkauft. Pro Jahr finden bis zu 350 Veranstaltungen auf dem Gelände statt. Nicht zuletzt  die verlorene Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 habe, so Kohler, dem Olympiapark wieder internationales Ansehen verliehen. Kein Wunder, dass es im Hinblick auf eine Bewerbung für die Winterspiele 2022 dem Schweizer IOC-Mitglied Jean Franco Kasper, der St. Moritz als Austragungsort favorisiert, lieber wäre, „wenn München sich nicht bewerben würde“.

Nach dem informativen Ausflug in die umliegende Welt des Olympiaparks war dann der Appetit und die Neugier groß auf das kulinarische Hauptprogramm des Aschermittwochtreffens. Das Fisch-Dinner im Restaurant 181, das uns von Sterne-Gourmet-Koch Otto Koch, offeriert wurde, erfüllte alle Erwartungen. Koch, der das Restaurant seit nunmehr drei Jahren erfolgreich führt, hat selbst viele Jahre in der Schweiz gastronomische Erfahrungen gesammelt.  Er und seine Mitarbeiter verwöhnten unsere Gaumen mit hausgeräuchertem Lachs, mit in Kräutern gebratenen Garnelen mit Limetten-Mascarpone-Ravioli und Hummersauce, mit Eglifilet mit Paprikakruste  und Mango-Passionsfruchttörtchen mit Cassissorbet. Einfach klasse und Kommentar überflüssig!

Ein kulinarischer Rahmen vom Feinsten für Kontakte und anregende Gespräche hoch über der Stadt. Und als ob das alles nicht schon der Highlights genug gewesen wären: Zur Krönung des erlebnisgastronomischen Abends der Spitzenklasse drehte sich das Restaurant auch noch alle 49 Minuten einmal um die eigene Achse mit berauschendem Blick auf das hell erleuchtete München. Otto Koch gab unserer Gesellschaft dann noch die Ehre mindestens zweimal 360o mit uns aus dem Nähkästchen zu plaudern. Dabei verriet er auch, dass er sich selbst um den Einkauf der stets frischen Produkte beim Produzenten kümmere. So wird zum Beispiel erst nach persönlichem Qualitätstest vor Ort der Lobster direkt aus den USA importiert. Einstimmig am Ende die Bilanz: Ein wirklich unvergessliches Erlebnis! Wann kann man schon kulinarische Kreationen eines Sternekochs mit Schweizer Prägung auf höchstem Niveau und zugleich die Welt live 360o erleben!